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Gentechnik in der Landwirtschaft
- Europa steht ggf. vor der breiten Einführung der Risikotechnologie
Gentechnik in der Landwirtschaft.
Dieser historische Zeitpunkt ist vergleichbar mit der Einführung
der Atomenergie Mitte des 20 Jahrhunderts. Sachsen-Anhalt soll die Einstiegsregion für Deutschland werden.
- Jeder Ackerschlag mit GVO (GVO = Gentechnisch Veränderte Organismen)
kann die Umgebung kontaminieren. Pollenübertragungen durch Wind und Insekten über
Kilometer sind realistisch (GVO Rapspollen sind in 26 km Entfernung eingefangen worden). Die Rückholung ist nicht möglich. Technische GVO-Verschleppungen sind
unvermeidlich.
- Je höher der Anteil GVO-Anbau wird, desto geringer wird die Möglichkeit
absolut GVO-freie Produkte herzustellen. Letztlich wird es keine GVO-freien
Produktionsverfahren für Lebensmittel mehr geben.
- Auch der Öko-Landbau wird nicht mehr, wie im bisherigen Maß - gentechnikfrei produzieren
können.
- Der GVO-Anbau wird soziale, ökologische und gesundheitliche Folgen haben,
wobei kurzfristige gesundheitliche Folgen zunächst wenig wahrscheinlich sind.
- Die mit dem GVO-Anbau verbundene wesentliche Verbreitung von
GVO-Labortechnologie erhöht die Gefahr des militärischen, terroristischen
und kriminellen Mißbrauchs.
- Wirtschaftlich getroffen werden alle diejenigen im Landbau und in der
Lebensmittelindustrie, die weiter ohne GVO produzieren wollen (diese sind oft
im Premium-Preissegment angesiedelt sind, wie z.B. Öko-Landbau).
Die ersten Geschädigten werden unter Umständen die Imker sein.
- Verlierer des GVO-Anbaus in Europa werden auch wir alle als Verbraucher
sein. Die Wahlfreiheit, sicher GVO-freie Lebensmittel zu kaufen, wird abgeschaft.
Deshalb: NEIN zur Gentechnik
und
JA zur druchgängig gentechnikfreien Produktion
Verbund Ökohöfe e.V. ist bezüglich der gentechnikfreien Produktion der konsequenteste Bio-Anbauverband in Deutschland.
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